Apple iPad Pro 11" M4 (2024)
Kompromissloses Premium-Tablet mit Tandem-OLED, extrem dünnem Design, 120 Hz und brachialer M4-Leistung.
Rezendo Score
Sehr gut – Top 20 %
Vorteile
- Tandem-OLED-Display
- Extrem schneller M4-Chip
- Thunderbolt 4
- Sehr dünnes Gehäuse
- ProMotion 120 Hz
Nachteile
- Sehr teuer ab 1.199 €
- Kein Netzteil im Lieferumfang
- Kein microSD-Slot
- iPadOS limitiert Produktivität
- Zubehör kostet extra
Apple iPad Pro 11" M4 (2024)
Das Apple iPad Pro 11" M4 (erschienen im Mai 2024) gilt auch im April 2026 noch als ein absolutes Technik-Meisterwerk und als der Benchmark, an dem sich der gesamte Tablet-Markt messen lassen muss. Mit dem revolutionären Tandem- OLED OLED ist eine Display‑Technologie, bei der jedes Pixel selbst Licht erzeugt und deshalb keine Hintergrundbeleuchtung braucht. -Display, einem unfassbar dünnen Gehäusedesign und dem massiven Leistungssprung auf den M4-Chip hat Apple die Pro-Reihe damals komplett neu definiert. Besonders erfreulich: Das 11-Zoll-Modell wurde beim Display endlich nicht mehr künstlich beschnitten und bietet exakt dieselbe Premium-Qualität wie der 13-Zoll-Bruder. Während die schiere Hardware-Leistung selbst für Laptops überdimensioniert wirkt, bleibt das Betriebssystem (iPadOS) der einzige Flaschenhals, der das Gerät davon abhält, einen Mac vollständig zu ersetzen. Wer jedoch das ultimative, mobile Kreativwerkzeug sucht, findet hier Perfektion.
Einordnung und Zielgruppe
Das iPad Pro 11" M4 richtet sich an professionelle Illustratoren, Fotografen, Video-Editoren und Technik-Enthusiasten, die keine Kompromisse bei Displayqualität, Bildwiederholrate oder Rechenleistung eingehen wollen. Im aktuellen Markt (April 2026) ist es das unangefochtene Premium-Tablet in einer noch immer sehr kompakten Größe. Es thront deutlich über dem iPad Air M3 und konkurriert im Android-Lager höchstens mit den absoluten Spitzenmodellen der Samsung Galaxy Tab S10-Serie.
Display und Gehäuse
Das Design markierte 2024 einen radikalen Wendepunkt:
- Gehäuse & Kamera: Das Gehäuse ist atemberaubende 5,3 Millimeter dünn und wiegt nur knapp über 440 Gramm. Ein überfälliger Schritt: Die Face-ID-Frontkamera ist nun an die lange Seite (Querformat) gewandert, was Video-Calls mit Tastatur massiv verbessert.
- Display (Highlight): Das neue "Ultra Retina XDR"-Display nutzt die Tandem- OLED OLED ist eine Display‑Technologie, bei der jedes Pixel selbst Licht erzeugt und deshalb keine Hintergrundbeleuchtung braucht. -Technologie (zwei übereinanderliegende OLED OLED ist eine Display‑Technologie, bei der jedes Pixel selbst Licht erzeugt und deshalb keine Hintergrundbeleuchtung braucht. -Panels). Das Ergebnis ist ein phänomenaler Kontrast mit echten Schwarzwerten und einer durchgehenden Vollbildhelligkeit von 1.000 Nits Dies ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Der Wert misst die Leuchtdichte eines Bildschirms – je höher die Zahl, desto heller strahlt das Display. ( SDR Standard Dynamic Range ist das klassische Videoformat ohne erweiterten Helligkeitsumfang. Es verschluckt im Gegensatz zu HDR schnell Details in sehr hellen oder dunklen Bildpartien. und HDR) sowie 1.600 Nits Dies ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Der Wert misst die Leuchtdichte eines Bildschirms – je höher die Zahl, desto heller strahlt das Display. Spitzenhelligkeit. Natürlich läuft das Panel butterweich mit 120 Hz (ProMotion).
- Nanotexturglas: Bei den teuren 1-TB- und 2-TB-Modellen bietet Apple optional ein mattes Nanotexturglas an, das Reflexionen extrem effektiv schluckt.
Leistung und Hardware
Apple hat bei diesem Tablet sogar die Mac-Reihe übersprungen und den neuen Chip zuerst hier eingeführt:
- Prozessor: Der Apple M4-Chip (gebaut im 3-Nanometer-Verfahren der zweiten Generation) liefert brachiale Leistung und Hardware-Raytracing. Er ist derart stark, dass er selbst bei 4K-Multicam-Videoschnitt in Final Cut Pro oder beim Rendern von 3D-Modellen kaum ins Schwitzen kommt.
- Speicher & RAM: Apple hat die 128-GB-Version gestrichen; es geht direkt bei vernünftigen 256 GB los. Wichtig zu wissen: Die 256-GB- und 512-GB-Modelle haben 8 GB RAM und eine 9-Core CPU. Erst die Modelle mit 1 TB oder 2 TB erhalten 16 GB RAM und die volle 10-Core CPU.
- Kamera-Rückseite: Apple hat die Ultraweitwinkelkamera gestrichen. Es gibt auf der Rückseite nur noch eine hervorragende 12-Megapixel-Hauptkamera, den LiDAR-Scanner und einen neuen adaptiven True Tone Blitz, der das Scannen von Dokumenten drastisch verbessert.
Zubehör-Ökosystem
Das extrem dünne Design erforderte neues, spezifisches Zubehör:
- Apple Pencil Pro: Das iPad Pro M4 unterstützt den Apple Pencil Pro (mit haptischem Feedback, Squeeze-Geste und Roll-Erkennung) sowie den günstigen Apple Pencil mit USB-C. Der alte Apple Pencil 2 funktioniert hier nicht mehr.
- Magic Keyboard (2024): Apple hat das Magic Keyboard komplett neu gestaltet. Es besitzt nun eine Handballenauflage aus Aluminium, ein deutlich größeres Trackpad mit haptischem Feedback und eine dedizierte Funktionstasten-Reihe. Zusammen mit dem Tablet fühlt es sich hochwertiger an als manches MacBook.
Software-Status
Das Gerät läuft auf dem neuesten iPadOS 19 und ist die ultimative Spielwiese für "Apple Intelligence". Die leistungsstarke 16-Core Neural Engine Dies ist ein spezialisierter Teil eines Hauptprozessors, der ausschließlich für die extrem schnelle Berechnung von künstlicher Intelligenz zuständig ist. Er kümmert sich beispielsweise blitzschnell um die Gesichtserkennung auf Fotos oder das Herausfiltern von Hintergrundgeräuschen bei Telefonaten. des M4-Chips verarbeitet KI-Aufgaben zur Bildgenerierung, Textanalyse und kontextbasierten Sprachsteuerung in Echtzeit direkt auf dem Gerät. Trotz dieser Power kritisieren Power-User weiterhin, dass iPadOS im Bereich Fenster-Management (Stage Manager) und bei Hintergrundprozessen strenger limitiert ist als das frei konfigurierbare macOS.
Fazit und Preis-Leistungs-Verhältnis
Mit einer extrem hohen UVP von 1.199 € (für das 256-GB-WLAN-Modell) gestartet, war der Preisschock 2024 groß. Im April 2026 hat sich der Straßenpreis etwas beruhigt und liegt oft bei rund 900 € bis 950 €. Für Gelegenheitsnutzer ist das Gerät völlig überdimensioniert (hier reicht das iPad Air M3 völlig). Wer jedoch als Kreativ-Profi das aktuell beste Tablet-Display der Welt, 120 Hz und ein unfassbar dünnes Design sucht, bekommt mit dem iPad Pro 11" M4 ein absolut kompromissloses Hightech-Paket.
Technische Daten
Straßenpreis
1149 EUR
Gewicht
444 g
Displaygröße
11,0 Zoll
RAM
16 GB
Interner Speicher
256 GB
Akkukapazität
8160 (31,29 Wh) mAh
Akku-Laufzeit (Stunden)
Bis zu 10 h
UVP (lokal)
1199 EUR
Bildwiederholrate
10-120 (ProMotion) Hz
Peak-Helligkeit
1000 (SDR/HDR) / 1600 (Peak HDR) nit
Seitenverhältnis
4:3 (ca. 1.45:1)
SoC/Chipset
Apple M4 (9-Core oder 10-Core CPU)
Stiftsupport
Apple Pencil Pro, Apple Pencil (USB-C)
Tastatur-/Cover-Support
Magic Keyboard für iPad Pro (M4)
USB-Features
Thunderbolt 3 / USB 4 (bis 40 Gbit/s), DisplayPort
Konnektivität
Wi-Fi oder Wi-Fi + Cellular
USB-Standard
USB 4 / Thunderbolt 3
Lautsprecher-Konfiguration
4 Lautsprecher (Stereo)
Ladeleistung
30 (bis ca. 35W inoffiziell) W