Apple iPad Pro 13" M4 (2024)
Das ultimative, hauchdünne (5,1 mm) Premium-Tablet mit riesigem Tandem-OLED-Display und Laptop-ähnlicher M4-Performance.
Rezendo Score
Sehr gut – Top 20 %
Vorteile
- Bestes Tablet-Display 2024
- M4-Chip auf Mac-Niveau
- Thunderbolt 4 / USB4
- Face ID querformat
- Größtes Apple-Tablet
Nachteile
- Sehr schwer mit Zubehör
- Ab 1.579 € extrem teuer
- iPadOS Software-Lücken
- Kein microSD
- Setup kostet 2.000 €+
Apple iPad Pro 13" M4 (2024)
Das Apple iPad Pro 13" M4 (erschienen im Mai 2024) ist auch im April 2026 noch immer das beeindruckendste Stück Hardware, das Apple je gebaut hat. Mit einer geradezu absurden Gehäusedicke von nur 5,1 Millimetern ist es das dünnste Apple-Produkt der Geschichte und bringt dennoch die brachiale Leistung des M4-Chips und ein revolutionäres Tandem- OLED OLED ist eine Display‑Technologie, bei der jedes Pixel selbst Licht erzeugt und deshalb keine Hintergrundbeleuchtung braucht. -Display mit. Diese 13-Zoll-Variante verschwimmt in Kombination mit dem neuen Magic Keyboard optisch und haptisch fast vollständig mit einem MacBook. Während die Hardware der Zeit weit voraus ist und kreative Workflows auf ein neues Level hebt, bleibt die alte Diskussion bestehen: Das mobile Betriebssystem iPadOS kann die schiere Desktop-Power dieses Giganten oft nicht vollständig entfesseln. Wer aber das ultimative, luxuriöseste Riesen-Tablet am Markt sucht, findet hier sein Endgegner-Gerät.
Einordnung und Zielgruppe
Das iPad Pro 13" M4 richtet sich an professionelle Designer, Fotografen, Architekten und absolute Power-User, denen das 11-Zoll-Modell zu klein für intensives Split-Screen-Multitasking oder große Zeichen-Leinwände ist. Im aktuellen Tablet-Markt (April 2026) ist es das unangefochtene Flaggschiff. Es ist deutlich teurer als das 13-Zoll iPad Air M3 und konkurriert im Android-Lager primär mit den gigantischen Ultra-Modellen von Samsung (wie dem Galaxy Tab S10 Ultra).
Display und Gehäuse
Das Design bricht physikalische Rekorde und setzt völlig neue Maßstäbe:
- Gehäuse & Kamera: Das Gerät ist unglaubliche 5,1 Millimeter dünn – und damit sogar noch flacher als der kleinere 11-Zoll-Bruder. Trotz der schieren Größe wiegt es nur knapp 580 Gramm (was es deutlich leichter macht als die Vorgängergeneration). Die Face-ID-Frontkamera sitzt nun endlich an der Querseite (Landscape), was Video-Calls im Tastatur-Modus perfektioniert.
- Display (Highlight): Das riesige 13-Zoll "Ultra Retina XDR"-Display setzt auf die Tandem- OLED OLED ist eine Display‑Technologie, bei der jedes Pixel selbst Licht erzeugt und deshalb keine Hintergrundbeleuchtung braucht. -Technologie. Zwei übereinanderliegende OLED OLED ist eine Display‑Technologie, bei der jedes Pixel selbst Licht erzeugt und deshalb keine Hintergrundbeleuchtung braucht. -Panels sorgen für unfassbare Schwarzwerte, brillante Farben und eine durchgehende Vollbildhelligkeit von 1.000 Nits Dies ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Der Wert misst die Leuchtdichte eines Bildschirms – je höher die Zahl, desto heller strahlt das Display. (1.600 Nits Dies ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Der Wert misst die Leuchtdichte eines Bildschirms – je höher die Zahl, desto heller strahlt das Display. Spitzenhelligkeit in HDR). Das Scrollen läuft dank 120 Hz (ProMotion) butterweich.
- Nanotexturglas: Wer das Tablet viel im Freien oder in hellen Studios nutzt, kann (ab der 1-TB-Version) die Option auf das matte Nanotexturglas wählen, das Reflexionen massiv reduziert, ohne den Kontrast zu zerstören.
Leistung und Hardware
Die innere Architektur ist für ein Tablet eigentlich völliger Overkill:
- Prozessor: Der Apple M4-Chip ist ein Monster. Er bietet Hardware-beschleunigtes Raytracing und bewältigt selbst komplexeste Aufgaben wie 4K-Multicam-Editing, 3D-Rendering oder das Arbeiten mit dutzenden hochauflösenden Ebenen in Procreate mühelos.
- Speicher & RAM: Die Basis startet bei 256 GB (bis zu 2 TB sind möglich). Achtung bei der Konfiguration: Die 256-GB- und 512-GB-Modelle kommen mit einer 9-Core CPU und 8 GB RAM. Erst die extrem teuren 1-TB- und 2-TB-Modelle schalten den vollen Chip (10-Core CPU) und 16 GB RAM frei.
- Kamera-Rückseite: Auch hier wurde die Ultraweitwinkel-Linse gestrichen. Übrig bleibt die exzellente 12-Megapixel-Hauptkamera, der LiDAR-Scanner für AR-Anwendungen und der smarte True Tone Blitz für KI-gestütztes Dokumenten-Scannen.
Zubehör-Ökosystem
Aufgrund des neuen, hauchdünnen Designs ist altes Zubehör nicht mehr kompatibel:
- Apple Pencil Pro: Die 13-Zoll-Leinwand ist wie geschaffen für den Apple Pencil Pro. Durch die Schwebefunktion (Hover), das haptische Feedback, die Squeeze-Geste (Zusammendrücken für Menüs) und die Roll-Erkennung wird das Gerät zum mächtigsten Grafiktablett der Welt.
- Magic Keyboard (2024): Das neue Magic Keyboard macht aus dem 13-Zoll-iPad optisch ein MacBook. Es bietet eine kühle Handballenauflage aus Aluminium, ein riesiges Trackpad mit haptischem Feedback und die langersehnte Funktionstasten-Reihe für Lautstärke und Helligkeit.
Software-Status
Das Gerät läuft aktuell auf iPadOS 19 und ist die ultimative Plattform für "Apple Intelligence". Die mächtige Neural Engine Dies ist ein spezialisierter Teil eines Hauptprozessors, der ausschließlich für die extrem schnelle Berechnung von künstlicher Intelligenz zuständig ist. Er kümmert sich beispielsweise blitzschnell um die Gesichtserkennung auf Fotos oder das Herausfiltern von Hintergrundgeräuschen bei Telefonaten. des M4-Chips erledigt fast alle KI-Aufgaben (Bilderzeugung, Textzusammenfassungen, erweiterte Siri-Befehle) in Echtzeit und lokal auf dem Gerät. Trotz dieser Power wünschen sich viele professionelle Nutzer weiterhin eine noch freiere Fensterverwaltung oder die Möglichkeit, macOS-Apps auszuführen, da das Betriebssystem den einzigen echten Flaschenhals dieses Hardware-Wunders darstellt.
Fazit und Preis-Leistungs-Verhältnis
Mit einer gigantischen UVP von 1.549 € (für die 256-GB-WLAN-Basisversion) gestartet, bewegt sich das Gerät auf Laptop-Preisniveau – besonders, wenn man den teuren Pencil Pro und das Magic Keyboard noch dazurechnet. Im April 2026 liegt der Straßenpreis oftmals bei rund 1.250 € bis 1.350 €. Preis-Leistung sucht man hier vergebens. Wer jedoch das absolute Maximum an Displaytechnologie, Performance und Mobilität in einem atemberaubend dünnen 13-Zoll-Format sucht, wird diesen Kauf keine Sekunde bereuen.
Technische Daten
Straßenpreis
1529 EUR
Gewicht
579 g
Displaygröße
13,0 Zoll
RAM
16 GB
Interner Speicher
256 GB
Akkukapazität
10290 (38,99 Wh) mAh
Akku-Laufzeit (Stunden)
Bis zu 10 h
UVP (lokal)
1579 EUR
Bildwiederholrate
10-120 (ProMotion) Hz
Peak-Helligkeit
1000 (SDR/HDR) / 1600 (Peak HDR) nit
Seitenverhältnis
4:3 (ca. 1.33:1)
SoC/Chipset
Apple M4 (9-Core oder 10-Core CPU)
Stiftsupport
Apple Pencil Pro, Apple Pencil (USB-C)
Tastatur-/Cover-Support
Magic Keyboard für iPad Pro (M4)
USB-Features
Thunderbolt 3 / USB 4 (bis 40 Gbit/s), DisplayPort
Konnektivität
Wi-Fi oder Wi-Fi + Cellular
USB-Standard
USB 4 / Thunderbolt 3
Lautsprecher-Konfiguration
4 Lautsprecher (Stereo)
Ladeleistung
30 (bis ca. 35W inoffiziell) W