HMD Pulse Pro
Einfach zu reparierendes Einsteiger-Handy mit Schwächen bei der Rechenleistung.
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Vorteile
- Reparierbarkeit durch Nutzer
- Günstiger Preis
- Cleanes Android
Nachteile
- Schwacher Prozessor
- Mäßige Kameraqualität
HMD Pulse Pro – Review-Summary
Das erste Smartphone unter der neuen HMD-Eigenmarke, das mit einem radikalen Fokus auf „Self-Repairability“ und einer 50-MP-Selfie-Kamera den Budget-Markt aufmischt. Während die einfache Reparierbarkeit (QuickFix) und die überdurchschnittliche Akkulaufzeit im Alltag glänzen, bremsen der veraltete Unisoc-Prozessor und das fehlende 5G die Zukunftsfähigkeit im Jahr 2026 spürbar aus. Wer ein nachhaltiges Einsteiger-Handy für Social Media und einfache Aufgaben sucht, findet hier das derzeit am leichtesten zu wartende Gerät seiner Klasse. Einordnung und Zielgruppe
Das HMD Pulse Pro markiert den Abschied vom Nokia-Branding und richtet sich an preisbewusste Nutzer sowie „Repair-Enthusiasten“. Durch die Kooperation mit iFixit können Nutzer Akku, Display oder Ladebuchse in wenigen Minuten selbst tauschen. Mit ca. 196 g ist es ein klassisches Phablet und tritt gegen das Samsung Galaxy A16 und das Motorola Moto g54 an, wobei HMD bei der Reparierbarkeit punktet, aber leistungstechnisch das Nachsehen hat. Display und Gehäuse
Das 6,65 Zoll große IPS-LCD Alternative Schreibweise für die bewährte Displaytechnologie, die besonders bei Bildbearbeitern wegen der natürlichen Farbwiedergabe beliebt ist. bietet eine flüssige Bildwiederholrate von 90 Hz, löst jedoch nur in HD+ (1.612 x 720 Pixel) auf, was 2026 im Vergleich zu Full-HD-Konkurrenten etwas grobkörnig wirkt. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff mit einer Glasrückseite, was eine wertige Haptik vermittelt. Dank IP52-Zertifizierung ist es immerhin gegen Spritzwasser geschützt. Leistung und Hardware
Im Inneren arbeitet der Unisoc T606, ein Einsteiger-Chip aus dem Jahr 2019, der im April 2026 an seine Grenzen stößt. Mit 6 GB RAM (erweiterbar durch virtuellen RAM) laufen Standard-Apps wie WhatsApp und Instagram stabil, bei anspruchsvollen Spielen wie Genshin Impact kommt es jedoch zu starken Rucklern. Der 5.000-mAh-Akku ist der Star der Hardware und hält bei moderater Nutzung problemlos zwei Tage durch. Das Laden mit maximal 20 Watt ist jedoch zeitintensiv. Video und Kamera-System
Ungewöhnlich für diese Preisklasse: Sowohl die Hauptkamera als auch die Frontkamera lösen mit 50 MP auf. Selfies gelingen bei Tageslicht überraschend detailliert und scharf. Die Hauptkamera liefert solide Schnappschüsse, schwächelt aber massiv bei Dunkelheit und neigt zu Bildrauschen. Videos können lediglich in Full HD mit 30 fps aufgenommen werden; ein optischer Bildstabilisator Diese mechanische Aufhängung gleicht das natürliche Zittern der Hand durch Gegenbewegungen der Kameralinse aus. Dies verhindert verwackelte Fotos und sorgt für ruhige Videoaufnahmen. ( OIS Der Optische Bildstabilisator gleicht Wackler der Hand durch bewegliche Linsenelemente in der Kamera physikalisch aus. Er sorgt für scharfe Bilder bei wenig Licht und ruhige Videoaufnahmen. ) fehlt, was zu verwackelten Aufnahmen führt. Software-Status (April 2026)
Das Gerät wird mit Android 14 ausgeliefert und hat mittlerweile das Update auf Android 15 erhalten. HMD garantiert insgesamt zwei große OS-Updates und Sicherheits-Patches bis 2027. Damit nähert sich das Gerät im April 2026 dem Ende seines garantierten Support-Zyklus für neue Funktionen. Fazit und Preis-Leistungs-Verhältnis
Mit einem aktuellen Marktpreis von ca. 145 € bis 170 € (Stand April 2026) ist das HMD Pulse Pro eine preiswerte Wahl für Nutzer, die ihr Handy lange behalten und selbst reparieren wollen. Es ist kein Performance-Wunder, aber ein ehrliches Arbeitsgerät für die Basics.
Technische Daten
Straßenpreis
120 EUR
Displaygröße
6.65 Zoll
Speichergröße (max.)
256 GB
Akkukapazität
5000 mAh
UVP (lokal)
149 EUR
Hauptkamera (MP)
50 MP
Hauptkamera-Blende
f/1,8
Max. Videoauflösung
1080p30