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Microsoft Xbox Series S

Der kompakte Preis-Leistungs-König: Rein digital, flüsterleise und mit Quick Resume – die perfekte Konsole für den Xbox Game Pass und 1080p-Gaming.

Rezendo Score

Gut – empfohlen

Basierend auf 11 aggregierten Testberichten Zuletzt geprüft: 05. Mai 2026

Vorteile

  • Sehr günstiger Einstieg ins Next-Gen-Gaming
  • Extrem kompaktes und leichtes Design
  • Flüsterleise und energieeffizient
  • Volle Game Pass Kompatibilität
  • SSD für schnelle Ladezeiten

Nachteile

  • Kein Disc-Laufwerk
  • Nur 512 GB Speicher (oft zu wenig)
  • Geringere Grafikleistung als Series X
  • Kein echtes 4K-Gaming
  • Speichererweiterung verhältnismäßig teuer

Microsoft Xbox Series S

Die Ende 2020 erschienene Microsoft Xbox Series S hat auch im Mai 2026 nichts von ihrem Status als "bester Deal im Gaming" eingebüßt. Als radikal geschrumpfte, rein digitale kleine Schwester der Xbox Series X beweist sie eindrucksvoll, dass man für aktuelle Next-Gen-Spiele kein riesiges Budget und keinen klobigen Turm im Wohnzimmer braucht. Besonders in Kombination mit dem Xbox Game Pass fungiert dieser winzige weiße (oder schwarze) Kasten als ultimative "Netflix-für-Spiele"-Maschine. Wer mit ein paar grafischen Abstrichen leben kann und ohnehin auf physische Discs verzichtet, findet hier den mit Abstand günstigsten Einstieg in die aktuelle Konsolengeneration.

Einordnung und Zielgruppe

Die Xbox Series S richtet sich an Gelegenheitsspieler, Preisbewusste, Familien und jene, die eine schicke und unauffällige Zweitkonsole für den Schreibtisch oder das Schlafzimmer suchen. Im Konsolenmarkt (Mai 2026) ist sie konkurrenzlos günstig und füllt die Nische unterhalb der Premium-Modelle (PS5 und Xbox Series X) perfekt aus. Für absolute Grafik-Enthusiasten und Disc-Sammler ist sie hingegen völlig ungeeignet.

Design, Haptik und der "Frust-Faktor" Speicher

Beim ersten Auspacken sorgt die Series S fast immer für ungläubiges Staunen:

  • Optik & Größe: Die Konsole ist unfassbar kompakt (gerade einmal so groß wie ein dickes Buch) und passt optisch nahtlos in jedes TV-Regal. Das Design mit dem markanten schwarzen Lüftergitter an der Oberseite ist ikonisch und funktional.
  • Anschlüsse: An der Front gibt es einen USB-A-Port, auf der Rückseite finden sich weitere USB-A-Anschlüsse, der HDMI-2.1-Ausgang und ein LAN-Port. USB-C sucht man hier leider vergeblich.
  • Der Speicher-Frust: Das weiße Basismodell startete mit 512 GB Speicher, von denen nach Abzug des Betriebssystems nur gut 364 GB nutzbar sind. Bei modernen Titeln (die nicht selten die 100-GB-Marke sprengen) ist die SSD oft nach drei großen Downloads voll. Die von Microsoft eigens entwickelten Speichererweiterungskarten (Seagate/WD), die man an der Rückseite einsteckt, sind kinderleicht zu bedienen, aber teuer. Tipp für Käufer im Jahr 2026: Greife nach Möglichkeit direkt zu den neueren 1-TB-Versionen (erhältlich in Carbon Black oder dem 2024 erschienenen Robot White), um diesem Frust direkt aus dem Weg zu gehen.

Leistung und der ehrliche Praxis-Check

Unter der Haube steckt echte Next-Gen-Architektur, bei der Auflösung muss man jedoch realistisch bleiben:

  • Performance: Die Konsole war ursprünglich für 1440p-Gaming konzipiert. Die Realität bei sehr anspruchsvollen Titeln (besonders in der Unreal Engine 5) sieht im Jahr 2026 jedoch eher so aus, dass die Spiele butterweich laufen, intern aber oft "nur" in 1080p (Full HD) berechnet und dann hochskaliert werden. Für die meisten Gelegenheitsspieler ist das auf dem Sofa absolut ausreichend, im direkten Vergleich zur Series X fehlt es aber hörbar an Texturschärfe und feinen Details.
  • Quick Resume: Ein absoluter Gamechanger im Alltag! Diese Funktion friert den Zustand von bis zu vier Spielen gleichzeitig auf der SSD ein. Man kann mitten in einer Runde Call of Duty pausieren, in ein Singleplayer-RPG wechseln und Stunden später in Sekundenschnelle und ohne Ladebildschirm exakt dort weiterspielen, wo man aufgehört hat.
  • Lautstärke: Der große Lüfter arbeitet unter Volllast flüsterleise. Da zudem das mechanische Disc-Laufwerk fehlt, ist die Konsole im Wohnzimmerbetrieb praktisch lautlos.

Die "Nicht-Kaufen"-Empfehlung

Wer hunderte alte Xbox One- oder Xbox 360-Spiele auf Disc im Regal stehen hat, kann diese hier nicht nutzen. Auch wer einen 65-Zoll-High-End- OLED -Fernseher an der Wand hängen hat und jedes noch so kleine Detail in nativer 4K-Auflösung sehen möchte, wird mit der verminderten Rechenleistung der Series S auf Dauer nicht glücklich werden. Hier muss der Griff zwingend zur Xbox Series X erfolgen.

Fazit und Preis-Leistungs-Verhältnis

Während die UVP des 512-GB-Basismodells bei 299 € lag, wird die Xbox Series S im Mai 2026 im freien Handel oft schon für extrem attraktive 220 € bis 240 € angeboten (die 1-TB-Modelle liegen etwas höher). Auf dem Gebraucht- und Refurbished-Markt sind die Preise noch einmal deutlich gefallen. Zu diesem Kurs gibt es schlichtweg kein anderes Gerät auf der Welt, das aktuelle Gaming-Blockbuster so zuverlässig und leise auf den Bildschirm zaubert.

Technische Daten

Plattform

Xbox Series X|S

Konsolen-Typ

Stationäre Konsole

GPU

Custom RDNA 2 GPU (20 CUs @ 1,565 GHz), 4 TFLOPS

Speicher

512 GB

Max. Auflösung

1440p nativ, 4K upscaled

Max. Bildwiederholrate

120 Hz

Rückwärtskompatibilität

Ja (Xbox One, Xbox 360, Original Xbox – nur digital)

Online-Dienst

Xbox Game Pass

Wo kaufen?

Preisvergleich für Microsoft Xbox Series S

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