Bei Tablets fällt die wichtigste Entscheidung vor dem Datenblatt: iPadOS oder Android. Apple liefert sechs bis sieben Jahre Updates und den besten Stift am Markt, Android bietet für dasselbe Geld mehr Bildschirm, mehr Hertz und einen größeren Akku. Erst danach kommt die Frage, ob das Gerät abends Serien zeigen oder tagsüber Notizen und Tabellen tragen soll. Wir haben aus 48 getesteten Modellen vier ausgewählt, die jeweils eine andere Ausgangslage abdecken.
Für alle mit iPhone oder Mac, und für alle, die zeichnen.
Worauf es ankommt
01 Updates
Ein Tablet bleibt länger im Haushalt als ein Telefon, deshalb zählt die Update-Zusage besonders. Apple versorgt seine Geräte sechs bis sieben Jahre, Samsung vier, günstige Android-Tablets teils nur ein Jahr.
02 Helligkeit und Panel
Günstige Geräte liegen bei 400 Nits und sind damit reine Zimmertablets. Ab 600 Nits lässt sich auch auf dem Balkon lesen, und OLED liefert dazu die Schwarzwerte, die ein LCD im abgedunkelten Raum nicht erreicht.
03 Stift und Tastatur
Wer mitschreiben oder zeichnen will, braucht aktive Stiftunterstützung. Bei den meisten Herstellern kostet der Stift 60 bis 130 Euro extra, nur Samsung legt den S Pen bei.
04 Leistung und Speicher
Für Video und Web reicht jede Mittelklasse. Wer mehrere Fenster nebeneinander nutzt, merkt den Unterschied zwischen schnellem UFS-Speicher und dem langsamen eMMC der Einsteiger. Erweitern lässt sich der Speicher fast nirgends mehr.
Ein 11-Zoll-Bildschirm mit 2560 mal 1600 Pixeln und ein 9000-mAh-Akku für rund 250 Euro. Als eines der letzten Tablets hat es noch einen microSD-Steckplatz, dafür laden 18 Watt den großen Akku nur langsam.
Für wen: Für alle, die auf dem Sofa streamen und lesen wollen.
Stärken
+Sehr günstiger Einstiegspreis (ab ca. 250 Euro)
+microSD-Slot zur Speichererweiterung
+Großer 9.000-mAh-Akku
Schwächen
−Nur 90-Hz-IPS-LCD, unter dem Durchschnitt der Klasse
−Schwacher Helio-G100-Ultra-Prozessor
−Nur Wi-Fi 5, kein Wi-Fi 6
Wo kaufen
Links zu Shops können Provisionslinks sein. Für dich ändert sich der Preis nicht.
Das 3:2-Format zeigt spürbar mehr Text als die üblichen Breitbild-Panels, dazu kommen 800 Nits, 144 Hertz und mit dem Snapdragon 8s Gen 4 ein Chip aus der Oberklasse. Drei Jahre Android-Updates sind für die Preisklasse viel.
Für wen: Für Studium und Büro, wenn der Laptop zu Hause bleiben soll.
Ein 12,3 Zoll großes OLED mit 165 Hertz und 2400 Nits in einem 4,8 Millimeter dünnen Gehäuse, das nur 450 Gramm wiegt. Im Schnitt der Fachtests liegt es mit 92,5 von 100 vor jedem anderen Tablet in unserem Katalog.
Für wen: Für Filme, Comics und alles, was von einem großen Bild lebt.
Stärken
+Herausragendes 12,3-Zoll-OLED-Display mit 165 Hz und 2.400 Nits
Der M3 ist ein Mac-Prozessor, und der Apple Pencil Pro bleibt der beste Stift am Markt. Dazu kommen sechs bis sieben Jahre Updates. Der Preis dafür ist ein Display mit nur 60 Hertz, das jedes Android-Tablet dieser Liste schlägt.
Für wen: Für alle mit iPhone oder Mac, und für alle, die zeichnen.
Wir verwenden Cookies, um dir ein optimales Website-Erlebnis zu bieten. Notwendige Cookies sind für die Grundfunktionen der Website erforderlich. Marketing- und Statistik-Cookies helfen uns, unsere Website zu verbessern. Du kannst deine Einwilligung jederzeit widerrufen. Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Cookie-Einstellungen
Wähle, welche Cookies du zulassen möchtest:
Notwendige Cookies
Diese Cookies sind für die Grundfunktionen der Website erforderlich und können nicht deaktiviert werden. Sie speichern z.B. deine Cookie-Einstellungen.
Statistik-Cookies
Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Website interagieren, indem Informationen anonym gesammelt und analysiert werden (z.B. Google Analytics).
Marketing-Cookies
Diese Cookies werden verwendet, um dir relevante Werbung anzuzeigen und die Effektivität unserer Werbekampagnen zu messen (z.B. Google Ads, Facebook Pixel).