Apple iPad Pro 11" (M5)
Schnellstes Kompakt-Tablet am Markt. Und günstiger als sein Vorgänger.
Rezendo Score
90 / 100
Herausragend: Top 10 %
ab 929 €
Vorteile
- M5-Chip auf Notebook-Niveau
- Tandem-OLED mit 1.600 Nits HDR
- Thunderbolt 5 mit über 40 Gbit/s
- Nur 5,1 mm dünn und 440 g
- Einstiegspreis 100 € unter dem Vorgänger
Nachteile
- iPadOS limitiert die Leistung
- Kein Zubehör im Lieferumfang
- Kaum Mehrwert gegenüber M4
- Hohe Speicher-Aufpreise
- Kein microSD-Slot
Apple iPad Pro 11" (M5)
Das iPad Pro 11" mit M5-Chip ist seit Oktober 2025 erhältlich und die Speerspitze im kompakten Premium-Segment. Tandem- OLED OLED ist eine Display‑Technologie, bei der jedes Pixel selbst Licht erzeugt und deshalb keine Hintergrundbeleuchtung braucht. , Thunderbolt Diese von Intel entwickelte Hochgeschwindigkeitsschnittstelle nutzt physisch den bekannten USB-C-Stecker. Sie kann Daten, hochauflösende Bildsignale und Strom gleichzeitig extrem schnell übertragen und ermöglicht so etwa den Anschluss externer Grafikkarten an dünne Laptops. 5 und ein Desktop-Prozessor treffen auf ein Betriebssystem, das diese Leistung nur teilweise ausschöpfen kann. Mit 5,1 Millimetern Bauhöhe und 440 Gramm ist das Gerät außergewöhnlich portabel. Bemerkenswert ist der Preis: Mit 1.099 € startet es 100 € unter dem Vorgänger. Wer maximale Rechenleistung in einem 11-Zoll-Gehäuse sucht, findet derzeit nichts Schnelleres.
Einordnung und Zielgruppe
Das iPad Pro richtet sich an Kreativprofis, die unterwegs Fotos und Videos bearbeiten, sowie an alle, die den Apple Pencil Pro intensiv nutzen. Für reinen Medienkonsum ist es überdimensioniert. Dort genügt das iPad Air oder das Basis-iPad. Die direkte Konkurrenz kommt vom Samsung Galaxy Tab S11 Ultra, das mehr Fläche und einen echten Desktop-Modus bietet, aber nicht an die Rohleistung des M5 heranreicht.
Display und Gehäuse
Das Ultra Retina XDR Display mit Tandem- OLED OLED ist eine Display‑Technologie, bei der jedes Pixel selbst Licht erzeugt und deshalb keine Hintergrundbeleuchtung braucht. -Technik misst 11 Zoll, löst mit 2.420 x 1.668 Pixeln bei 264 ppi auf und erreicht 1.000 Nits Dies ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Der Wert misst die Leuchtdichte eines Bildschirms – je höher die Zahl, desto heller strahlt das Display. im SDR Standard Dynamic Range ist das klassische Videoformat ohne erweiterten Helligkeitsumfang. Es verschluckt im Gegensatz zu HDR schnell Details in sehr hellen oder dunklen Bildpartien. - sowie 1.600 Nits Dies ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Der Wert misst die Leuchtdichte eines Bildschirms – je höher die Zahl, desto heller strahlt das Display. im HDR-Betrieb. Bei echtem Schwarz und nativen 120 Hz ProMotion. Das Aluminiumgehäuse ist nur 5,1 Millimeter dünn und wiegt 440 Gramm. Eine IP-Zertifizierung gibt es nicht.
Leistung und Hardware
Der M5 liefert Rechenleistung auf Notebook-Niveau und beschleunigt vor allem KI-gestützte Bild- und Videobearbeitung spürbar. In den Versionen mit 256 und 512 GB stehen 12 GB Arbeitsspeicher bereit, ab 1 TB sind es 16 GB. Der Speicher reicht bis 2 TB. Angebunden wird über Thunderbolt Diese von Intel entwickelte Hochgeschwindigkeitsschnittstelle nutzt physisch den bekannten USB-C-Stecker. Sie kann Daten, hochauflösende Bildsignale und Strom gleichzeitig extrem schnell übertragen und ermöglicht so etwa den Anschluss externer Grafikkarten an dünne Laptops. 5 mit über 40 Gbit/s. Externe Displays, schnelle SSDs und professionelle Peripherie laufen damit ohne Engpass. WiFi 7 ist an Bord, Apple nennt rund 13 Stunden Laufzeit im WLAN-Betrieb.
Produktivität und Zubehör
Das Zubehör entscheidet darüber, ob aus dem Tablet ein Arbeitsgerät wird:
- Stift: Apple Pencil Pro mit Drucksensitivität und Squeeze-Geste, alternativ Apple Pencil USB-C.
- Tastatur: Magic Keyboard mit Trackpad, dazu das leichtere Smart Folio.
- Desktop-Modus: Stage Manager mit Split View und Slide Over.
- Anschluss: Thunderbolt Diese von Intel entwickelte Hochgeschwindigkeitsschnittstelle nutzt physisch den bekannten USB-C-Stecker. Sie kann Daten, hochauflösende Bildsignale und Strom gleichzeitig extrem schnell übertragen und ermöglicht so etwa den Anschluss externer Grafikkarten an dünne Laptops. 5 mit DisplayPort für externe Monitore.
Keines dieser Teile liegt bei. Ein produktiv nutzbares Setup kostet schnell über 1.600 €.
Software-Status
Das Gerät läuft mit iPadOS und unterstützt Apple Intelligence vollständig. iPadOS bleibt allerdings die eigentliche Bremse: Dateiverwaltung, echtes Fenster-Multitasking und professionelle Software-Workflows sind weiterhin eingeschränkt, sodass die M5-Leistung im Alltag oft brachliegt. Die Softwareunterstützung erstreckt sich erfahrungsgemäß über mehr als fünf Jahre.
Fazit und Preis-Leistungs-Verhältnis
Mit 1.099 € für 256 GB, 1.349 € für 512 GB, 1.849 € für 1 TB und 2.349 € für 2 TB in der WLAN-Version (Straßenpreis aktuell rund 929 €, Stand Juli 2026) ist das iPad Pro 11" erstmals günstiger als sein Vorgänger. Für Besitzer eines M4-Modells lohnt der Wechsel dennoch kaum. Wer neu einsteigt und die Leistung wirklich abruft, bekommt hier das beste kompakte Tablet. Muss aber Zubehör und hohe Speicheraufpreise einkalkulieren.
Technische Daten
Straßenpreis
929 €
Gewicht
440
Displaygröße
11,0
RAM
12
Interner Speicher
256
Akku-Laufzeit (Stunden)
13