HONOR 400 Pro
200-MP-Kamera und 100-Watt-Laden zum Straßenpreis eines Mittelklasse-Handys.
Rezendo Score
83 / 100
Sehr gut: Top 20 %
ab 479 €
Vorteile
- 200-MP-Hauptkamera mit 3x-Teleobjektiv
- IP68/IP69 statt nur Spritzwasserschutz
- 100 W kabelgebunden und 50 W kabellos
- 5.000 Nits Display-Spitzenhelligkeit
- Straßenpreis weit unter der UVP
Nachteile
- Modell von Mai 2025, kein aktuelles Gerät
- Snapdragon 8 Gen 3 statt aktueller Generation
- Kunststoffrahmen statt Metall
- MagicOS mit viel Vorinstallation
- UVP 799 € unrealistisch hoch
Honor 400 Pro
Das Honor 400 Pro ist seit Mai 2025 im Handel und damit kein Neugerät mehr. Genau das macht es interessant. Die UVP von 799 € hat mit dem realen Marktwert nichts mehr zu tun, im Handel liegt der Preis bei rund 479 €. Für dieses Geld gibt es eine 200-MP-Hauptkamera, ein 50-MP-Teleobjektiv mit dreifachem optischem Zoom, 100 Watt kabelgebundenes Laden und eine IP68/IP69-Zertifizierung, die fast alles in diesem Segment übertrifft. Wer ein aktuelles Chip-Design erwartet, ist hier falsch. Wer maximale Ausstattung pro Euro sucht, kaum besser bedient.
Einordnung und Zielgruppe
Das 400 Pro positioniert sich in der oberen Mittelklasse und richtet sich an preisbewusste Käufer, die vor allem Wert auf Kamera und Ladegeschwindigkeit legen. Da das Gerät bereits über ein Jahr am Markt ist, hat der Preisverfall den entscheidenden Teil der Arbeit erledigt: Zum Straßenpreis konkurriert es mit Geräten, die deutlich weniger Hardware bieten. Zur UVP wäre es dagegen kein sinnvoller Kauf.
Display und Gehäuse
Das AMOLED Diese Display-Technologie nutzt organische Leuchtdioden, die durch eine Aktivmatrix einzeln angesteuert werden. Sie ermöglicht extrem tiefe Schwarzwerte, brillante Farben und ist bei dunklen Bildinhalten sehr stromsparend. -Display misst 6,7 Zoll, löst mit 2.800 x 1.280 Pixeln auf (rund 460 ppi) und arbeitet mit 120 Hz. Mit bis zu 5.000 Nits Dies ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Der Wert misst die Leuchtdichte eines Bildschirms – je höher die Zahl, desto heller strahlt das Display. Spitzenhelligkeit bleibt es auch in direkter Sonne problemlos ablesbar. Geschützt wird es durch ein Glas mit Mohs-Härte 4. Das Gehäuse misst 160,8 x 76,1 x 8,1 mm bei 205 Gramm. Der Rahmen besteht aus Kunststoff, die Rückseite aus Glas. Die Zertifizierung nach IP68 und IP69 deckt sowohl Untertauchen als auch Hochdruck-Wasserstrahlen ab. In dieser Preisklasse eine Seltenheit.
Leistung und Hardware
Im Inneren arbeitet der Snapdragon 8 Gen 3 im 4-nm-Verfahren mit einem Cortex-X4-Kern bei 3,0 GHz, fünf Cortex-A720-Kernen und zwei Cortex-A520-Kernen, unterstützt von der Adreno 750. Das ist die vorletzte Flaggschiff-Generation von Qualcomm und für praktisch jede Anwendung mehr als ausreichend. Angeboten wird das Gerät mit 12 GB RAM und 256 oder 512 GB Speicher. Der 5.300-mAh-Akku lädt mit 100 Watt per Kabel, in rund 39 Minuten vollständig, und mit 50 Watt kabellos. WiFi 7 und Bluetooth 5.4 sind an Bord, beim USB-Anschluss bleibt es bei USB 2.0.
Kamera-System
Das Kamerasystem ist das eigentliche Kaufargument:
- Hauptkamera: 200 MP mit f/ Dieses Zeichen leitet den numerischen Blendenwert eines Kameraobjektivs ein. Er bestimmt, wie weit sich die Blende Die variable Öffnung in einem Kameraobjektiv, die die Menge des einfallenden Lichts physisch reguliert. Ein kleinerer f-Wert (wie f/1.4) bedeutet eine weite Öffnung für gute Aufnahmen bei schwachem Licht. öffnet und wie viel Licht auf den Bildsensor fällt. 1.9, Auflösung und Lichtstärke liegen auf Flaggschiff-Niveau.
- Teleobjektiv: 50 MP mit f/ Dieses Zeichen leitet den numerischen Blendenwert eines Kameraobjektivs ein. Er bestimmt, wie weit sich die Blende Die variable Öffnung in einem Kameraobjektiv, die die Menge des einfallenden Lichts physisch reguliert. Ein kleinerer f-Wert (wie f/1.4) bedeutet eine weite Öffnung für gute Aufnahmen bei schwachem Licht. öffnet und wie viel Licht auf den Bildsensor fällt. 2.4 und dreifachem optischem Zoom, in dieser Preisklasse ungewöhnlich hochwertig.
- Ultraweitwinkel: 12 MP mit 112 Grad Bildwinkel, das schwächste der drei Module.
- Selfie: 50 MP, ergänzt um einen 2-MP-Tiefensensor für Porträtaufnahmen.
Software-Status
Ausgeliefert wurde das Gerät mit Android 15 und MagicOS 10. Honor sagt bis zu sechs große Android-Upgrades zu, was das Alter des Geräts deutlich relativiert und es softwareseitig bis weit in die 2030er nutzbar hält. MagicOS ist funktionsreich, im Auslieferungszustand aber mit vorinstallierten Apps überfrachtet. Wer das stört, sollte nach dem Einrichten Zeit zum Aufräumen einplanen.
Fazit und Preis-Leistungs-Verhältnis
Bei einer UVP von 799 € und einem Straßenpreis um 479 € (Stand Juli 2026) ist das Honor 400 Pro eines der stärksten Kamerapakete unterhalb der Flaggschiffklasse. Der Preisverfall von rund 40 Prozent seit dem Marktstart macht das Gerät zum Preis-Leistungs-Tipp. Vorausgesetzt, man kauft nicht zur UVP. Abstriche gibt es beim Kunststoffrahmen, beim langsamen USB-2.0-Anschluss und beim Chip, der nicht mehr der aktuellen Generation entstammt.
Technische Daten
Straßenpreis
479 €
Displaygröße
6,7
Interner Speicher
256
Akkukapazität
5300