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Sony Bravia 9 89/100
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Sony Bravia 9

1920 Dimmzonen und 3266 Nits. Der Mini-LED-Maßstab von 2024 ist im Abverkauf stark.

Rezendo Score

89 / 100

Sehr gut: Top 20 %

Basierend auf 4 aggregierten Testberichten Zuletzt geprüft: 03. August 2026

Vorteile

  • 1920 Dimmzonen, der zweithöchste Wert im Vergleich
  • 3266 gemessene Nits im 10-Prozent-Fenster
  • Cognitive Processor XR mit exzellenter Bewegungsdarstellung
  • Im Abverkauf deutlich unter UVP
  • Sparsam im HDR-Betrieb (124 kWh)

Nachteile

  • Nur 2 von 4 HDMI-Anschlüssen mit 2.1-Bandbreite
  • Kein HDR10+
  • 32,4 kg schwer und 4,8 cm tief
  • Messwerte stammen von der 75-Zoll-Variante

Sony Bravia 9

Der Bravia 9 war 2024 der Fernseher, der Mini-LED als ernsthafte OLED -Alternative etablierte. 1920 einzeln geregelte Dimmzonen und gemessene 3266 Nits im 10-Prozent-Fenster waren damals konkurrenzlos. Hifi.de vergab 9,3 von 10 Punkten. Zwei Jahre später ist er technisch überholt, aber im Preis deutlich gefallen.

Einordnung und Zielgruppe

Der Bravia 9 passt zu Käufern, die viel Helligkeit und Sonys Bildabstimmung wollen, ohne den Aufpreis für die RGB-Generation zu zahlen. Für helle Wohnzimmer bleibt er auch 2026 eine sehr gute Wahl. Wer im Dunkeln Filme schaut, bekommt bei einem OLED der Mittelklasse mehr fürs Geld.

Bild und Panel

3266 Nits stammen aus der 75-Zoll-Messung im Professionell-Modus. Die 65-Zoll-Variante liegt erfahrungsgemäß etwas darunter. Die hohe Zonenzahl hält das Blooming in Grenzen. Bei Sternenhimmeln und Abspannen bleibt es dennoch sichtbar, wo ein OLED schwarz bleibt. Der Cognitive Processor XR gilt bei der Bewegungsdarstellung weiterhin als Referenz.

Gaming und Anschlüsse

  • Nur 2 der 4 HDMI-Anschlüsse beherrschen HDMI 2.1
  • 4K mit 120 Hz
  • VRR über den HDMI-Forum-Standard, ALLM
  • Wi-Fi 6, Bluetooth 5.3, Twin-Triple-Tuner

Die HDMI-Beschränkung ist Sonys hartnäckigster Kritikpunkt und trifft Haushalte mit zwei Konsolen und Soundbar.

Ton und Betriebssystem

70 Watt mit Acoustic Multi-Audio. Die Lautsprecher sind über das Gehäuse verteilt und erzeugen einen Klang, der zum Bild passt statt darunter zu sitzen. Google TV wird weiterhin gepflegt.

Was fehlt

HDR10 + fehlt. Mit 32,4 Kilogramm ohne Standfuß ist der Fernseher schwer, und mit 4,8 Zentimetern Bautiefe baut er deutlich dicker als ein OLED , bei Wandmontage sichtbar.

Fazit und Preis-Leistungs-Verhältnis

UVP 3899 Euro, im Handel ab rund 2579 Euro für 65 Zoll (Stand: August 2026). Energieeffizienzklasse E mit 80 kWh SDR und 124 kWh HDR pro 1000 Stunden. Zum gefallenen Preis ist der Bravia 9 eines der stimmigsten Angebote im Mini-LED-Segment. Solange der Abstand zum neueren Bravia 9 II mindestens 900 Euro beträgt.

Technische Daten

Preis (UVP)

2579 €

Bildschirmdiagonale

65 Zoll

Backlight-Technologie

Mini-LED

Local-Dimming-Zonen

1920

Panel-Typ

VA

Bildwiederholrate

120 Hz

Spitzenhelligkeit

3266 nits

Entspiegelung

matt

HDR-Formate

Dolby Vision, HDR10, HLG

HDMI-2.1-Anschlüsse

2

Max. Gaming-Modus

4K/120 Hz

Betriebssystem

Google TV

Energieeffizienzklasse (SDR)

E

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