Sony Bravia 9 II
Der erste LCD, der OLEDs wirklich gefährlich wird. Über 4000 Nits aus RGB-Mini-LED.
Rezendo Score
88 / 100
Sehr gut: Top 20 %
ab 3.499 €
Vorteile
- Höchste gemessene Helligkeit im Vergleich (4296 Nits im 5-Prozent-Fenster)
- RGB-Backlight mit rund 1500 Zonen unterdrückt Blooming spürbar
- Sehr wirksame matte Entspiegelung
- Trotz der Helligkeit sparsam: Klasse E, 71 kWh im SDR-Betrieb
- Beste Bewegungsdarstellung im Testfeld
Nachteile
- Nur 2 von 4 HDMI-Anschlüssen mit 2.1-Bandbreite
- Kein HDR10+
- Mit 40 kg das schwerste Gerät im Vergleich
- Rund doppelt so teuer wie ein gleichwertiger OLED im Abverkauf
Sony Bravia 9 II
Der Bravia 9 II ist Sonys Flaggschiff des Jahrgangs 2026 und der Fernseher, mit dem LCD-Technik erstmals seit Jahren wieder die Bildqualitätsdebatte anführt. Statt weißer Mini-LEDs sitzen im Backlight einzeln ansteuerbare rote, grüne und blaue LEDs. Rund 1500 Zonen, die Helligkeit und Farbe gemeinsam regeln. hifi.de misst 4296 Nits Dies ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Der Wert misst die Leuchtdichte eines Bildschirms – je höher die Zahl, desto heller strahlt das Display. im 5-Prozent-Fenster und vergibt 9,4 von 10 Punkten, testberichte.de fasst die Tests zur Note 1,2 zusammen.
Einordnung und Zielgruppe
Der Bravia 9 II ist für helle Wohnzimmer gebaut, in denen ein OLED OLED ist eine Display‑Technologie, bei der jedes Pixel selbst Licht erzeugt und deshalb keine Hintergrundbeleuchtung braucht. an seine Grenzen stößt: große Fensterflächen, Tageslicht, Sport und Sportübertragungen am Nachmittag. Wer dagegen abends im abgedunkelten Raum Filme schaut, bekommt bei einem OLED OLED ist eine Display‑Technologie, bei der jedes Pixel selbst Licht erzeugt und deshalb keine Hintergrundbeleuchtung braucht. für die Hälfte des Geldes ein ähnlich überzeugendes Bild.
Bild und Panel
Die 4296 Nits Dies ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Der Wert misst die Leuchtdichte eines Bildschirms – je höher die Zahl, desto heller strahlt das Display. stammen aus dem 5-Prozent-Fenster. Ein kleinerer Messausschnitt als das sonst übliche 10-Prozent-Fenster, weshalb sich der Wert nicht direkt mit den Angaben anderer Geräte vergleichen lässt. Entscheidend ist ohnehin etwas anderes: Weil jede Zone ihre Farbe selbst erzeugt, bleibt das Blooming um helle Objekte deutlich geringer als bei klassischem Mini-LED. Dazu kommt eine matte Oberfläche, die Reflexionen wirksam bricht.
Gaming und Anschlüsse
- Nur 2 der 4 HDMI-Anschlüsse beherrschen HDMI 2.1
- 4K mit 120 Hz
- VRR Diese Funktion ist das beste Mittel gegen Bildzerreißen (Screen Tearing) beim Gaming. Sie sorgt dafür, dass sich die Bildwiederholrate des Fernsehers oder Monitors in Echtzeit exakt an die schwankenden Bilder pro Sekunde (FPS) der Konsole anpasst. über den HDMI-Forum-Standard, ALLM
- Wi-Fi 6, Bluetooth 5.3, Twin-Triple-Tuner
Für PS5 und Xbox Series X reicht das, weil beide bei 120 Hz enden. Wer zusätzlich eine Soundbar über eARC Der Enhanced Audio Return Channel ist eine HDMI-Erweiterung für die unkomprimierte Übertragung von Audiosignalen vom TV an eine Anlage. Er unterstützt modernste 3D-Formate wie Dolby Atmos Dieses fortschrittliche Surround-Format arbeitet objektbasiert und löst sich von festen Kanälen. Toningenieure können Geräusche frei im dreidimensionalen Raum platzieren, was für einen extrem einhüllenden und realistischen Klang sorgt. in voller Kinoqualität. anschließt, belegt aber einen der beiden schnellen Ports. Bei zwei Konsolen wird es eng.
Ton und Betriebssystem
70 Watt und Sonys Acoustic-Multi-Audio-Prinzip, bei dem der Bildschirm selbst mitschwingt, ergeben einen für Flachfernseher ungewöhnlich ortungsscharfen Klang. Google TV läuft flüssig und bringt Chromecast und AirPlay mit.
Was fehlt
HDR10 Dies ist das absolute Basisformat für HDR-Inhalte, das von nahezu allen modernen Fernsehern unterstützt wird. Die Metadaten für Helligkeit und Kontrast sind hierbei für den gesamten Film statisch festgelegt. + unterstützt Sony wie immer nicht. Bei Dolby-Vision-Verfügbarkeit auf allen großen Plattformen ein verschmerzbarer Verzicht. Schwerer wiegen die nur zwei HDMI-2.1-Ports und das Gewicht: 40 Kilogramm ohne Standfuß verlangen eine belastbare Wandhalterung.
Fazit und Preis-Leistungs-Verhältnis
3499 Euro für 65 Zoll (Stand: August 2026), Energieeffizienzklasse E mit 71 kWh im SDR Standard Dynamic Range ist das klassische Videoformat ohne erweiterten Helligkeitsumfang. Es verschluckt im Gegensatz zu HDR schnell Details in sehr hellen oder dunklen Bildpartien. - und 96 kWh im HDR-Betrieb pro 1000 Stunden. Bemerkenswert sparsam für diese Helligkeit. Der Bravia 9 II ist der beste LCD-Fernseher, den man derzeit kaufen kann. Er kostet allerdings ungefähr das Doppelte eines LG G5 im Abverkauf, der in dunklen Räumen das bessere Bild zeigt. Die Rechnung geht nur auf, wenn der Raum wirklich hell ist.
Technische Daten
Preis (UVP)
3499 €
Bildschirmdiagonale
65 Zoll
Backlight-Technologie
RGB Mini-LED
Local-Dimming-Zonen
1500
Panel-Typ
VA
Bildwiederholrate
120 Hz
Entspiegelung
matt
HDR-Formate
Dolby Vision, HDR10, HLG
HDMI-2.1-Anschlüsse
2
Max. Gaming-Modus
4K/120 Hz
Betriebssystem
Google TV
Energieeffizienzklasse (SDR)
E