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GELDANLAGEEin Depot ist nur ein Lagerplatz für Wertpapiere. Was beim Eröffnen passiert und was beim Kaufen tatsächlich abläuft.
Ablauf ansehenEin Depot ist ein Konto für Wertpapiere statt für Geld. Es weist aus, welche Anteile dir gehören. Dazu gehört immer ein Verrechnungskonto, über das Käufe bezahlt und Verkäufe gutgeschrieben werden.
Die Wertpapiere selbst gehören dir, nicht der Bank. Sie verwahrt sie nur. Bei einer Insolvenz des Instituts fallen sie deshalb nicht in die Insolvenzmasse, sondern werden auf ein anderes Institut übertragen. Das ist etwas anderes als die Einlagensicherung, die für Guthaben auf dem Verrechnungskonto gilt.
Personalausweis oder Reisepass für die gesetzlich vorgeschriebene Legitimation, meist per Video oder in der Postfiliale.
Ohne sie führt die Bank Steuern ohne Rücksicht auf deinen Pauschbetrag ab. Sie steht auf jedem Steuerbescheid.
Ein Girokonto auf deinen Namen, auf das ausgezahlt wird. Es dient zugleich als Sicherung gegen fremde Auszahlungen.
Der Gesetzgeber verlangt Fragen zu Kenntnissen und Anlagezielen. Die Antworten steuern, welche Produkte freigeschaltet werden.
Die Verwahrung ist überall gleich geregelt. Unterschiede liegen an anderen Stellen, und welche davon zählt, hängt davon ab, wie oft du handelst.
Eine Order ist eine Anweisung mit Bedingungen. Wer keine Bedingung setzt, bekommt den nächsten verfügbaren Kurs, und der kann vom zuletzt gesehenen abweichen.
| Typ | Bedeutung | Haken |
|---|---|---|
| Market | kaufe sofort zum nächsten Kurs | wird ausgeführt, aber der Preis ist offen |
| Limit | kaufe höchstens zu diesem Preis | Preis ist gedeckelt, die Ausführung aber nicht sicher |
| Stop Loss | verkaufe, sobald ein Kurs unterschritten wird | löst dann eine Market-Order aus, der Verkaufspreis kann deutlich tiefer liegen |
| Sparplan | kaufe an festen Terminen für einen festen Betrag | Ausführungszeitpunkt ist vorgegeben, dafür passiert es automatisch |
Ein Limit gehört zur Gewohnheit
Beim Kauf wählst du, wo gehandelt wird. Das kann eine Präsenzbörse sein, ein elektronisches Handelssystem oder ein außerbörslicher Partner. Der Kurs unterscheidet sich zwischen diesen Plätzen leicht.
Der Spread ist der Abstand zwischen dem Preis, zu dem gerade gekauft wird, und dem, zu dem gerade verkauft wird. Er ist eine versteckte Kostenposition: Wer sofort nach dem Kauf wieder verkauft, liegt um genau diesen Abstand hinten. Bei sehr gängigen ETFs ist er klein, bei Nischenprodukten und außerhalb der Handelszeiten deutlich größer.
Faustregel für den Zeitpunkt
Hinweis
Dieser Text erklärt Begriffe und Zusammenhänge. Er ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt. Ob eine Anlageform zu deiner Lebenssituation passt, hängt von Dingen ab, die ein allgemeiner Ratgeber nicht kennt. Für verbindliche Auskünfte wende dich an eine Bank, eine Steuerberatung oder eine Verbraucherzentrale.